Bluthockdruck (Hypertonie) – Risikofaktor beruflicher Stress

Bedeutung für die Gesundheit von Männern
Studien konnten belegen, dass Vollzeitbeschäftigungen und hohes Stressaufkommen ein Auslöser des Bluthochdrucks sein kann. Diesem Risiko sind besonders berufstätige Männer ausgesetzt, von denen 97 Prozent wöchentlich 38 Stunden und mehr arbeiten. Eine der möglichen Folgen einer unbehandelten Hypertonie ist der Herzinfarkt, an dem männliche Arbeitnehmer dreimal häufiger erkranken als Frauen.
Symptome
Eine bestehende Hypertonie verursacht oft keine Beschwerden. Daher sollte der Blutdruck routinemäßig beim Arzt bestimmt werden. In Einzelfällen löst hoher Blutdruck Kopfschmerzen, Schwindel, Nasenbluten oder Abgeschlagenheit aus. Ein besonders hoher Blutdruck kann Luftnot bei Belastung, Angina pectoris (Schmerzen im Brustbereich durch plötzlich Verengung der Herz-Kranzgefäße), Übelkeit und Sehstörungen verursachen.
Ursachen
Unterschieden wird zwischen primärer und die sekundärer Hypertonie. Von einer sekundären Hypertonie spricht man, wenn der Bluthochdruck durch eine Grunderkrankung verursacht wird. Dies können Nierenerkrankungen, Störungen im Hormonhaushalt oder eine angeborene Missbildung der Hauptschlagader sein. Die Ursachen einer primären Hypertonie sind nicht vollständig geklärt, aber eine unausgewogene Ernährung, fehlende körperliche Aktivität sowie dauerhafte Stressbelastung gelten als Risikofaktoren. Ca. 90 bis 95 Prozent aller Bluthochdruckpatienten leiden an primärer Hypertonie.
Therapie
Die Beseitigung der Grunderkrankung führt bei der sekundären Hypertonie in der Regel auch zum Rückgang des Bluthochdrucks. Bei der Behandlung einer primären Hypertonie ist neben der medikamentösen Therapie die Umstellung der Lebensweise von Bedeutung. Dazu zählen:
- Beendigung des Rauchens
- Gewichtsreduktion
- Verminderung des Alkoholkonsums
- körperliche Bewegung/Sport
- auf stark gesalzene Speisen verzichten
- ausgewogene Ernährung (viel Obst und Gemüse, auf Menge und Qualität von Fett achten)






