Acht Tipps für ein längeres Leben
Ausreichend bewegen
Der Mensch ist gemacht, um sich zu bewegen. Jahrtausendelang zogen unsere Vorfahren durch Steppen, Tundren und Wälder auf der Suche nach Essbarem. Dass der Tag vom Bett zum Auto, vom Auto zum Bürostuhl, vom Bürostuhl zum Sofa und von dort wieder ins Bett führt, ist ein modernes Phänomen.
Nicht nur länger, sondern auch zufriedener leben
Wer sich mehr bewegt, lebt deshalb nicht nur länger, sondern bleibt auch länger gesund. „Körperliche Bewegung wirkt sich positiv auf die Gesundheit aus“, schreibt das Robert Koch-Institut klar. Das muss gar nicht viel und gar nicht besonders intensiv sein. Schon eine halbe Stunde schnelles Gehen am Tag hilft viel. Dabei sollte man sich so schnell bewegen, dass der Puls sich erhöht und der Atem schneller wird. Wer Alltagswege statt mit dem Auto mit dem Fahrrad oder zu Fuß zurücklegt, kann Bewegung leicht in seinen Tag einbauen. Auch Nutzer von öffentlichen Verkehrsmitteln sind im Vorteil, weil sie immer wieder auch Wege gehen.

Oft unterschätzt wird Krafttraining. Es stabilisiert die Muskulatur und beugt so Rückenschmerzen und anderen Beschwerden vor.
Aber nicht nur Kraft und Ausdauer werden durch Sport gefördert, sondern auch der Geist - und das gleich doppelt.
Dass beim Sport Endorphine freigesetzt werden, ist vielen sicher bekannt. Diese Botenstoffe steigern das Wohlbefinden. Außerdem fühlen sich sportliche Menschen oft zufriedener in ihrem Körper.
Aber auch die mentale Fitness wird durch Sport gefördert. Leicht nachvollziehen lässt sich das bei Ballsportarten, bei denen oft eine schnelle Reaktion nötig ist. Aber auch Kraft- und Ausdauersport haben positive Auswirkungen auf das Gehirn.
Wer sich ausreichend bewegt, kann nicht nur sein Leben verlängern, sondern altert meist auch gesünder. Moderates Ausdauer- und Krafttraining hat also viele Vorteile. Vorsichtig sollte man werden, wenn der Sport exzessiv wird und keinen Spaß mehr macht, sondern zum Zwang wird. Das kann ein Hinweis auf eine Depression sein.






