10 Jahre Stiftung Männergesundheit

Am 26. November 2016 feierte die Stiftung mit einem Festakt ihr 10jähriges Jubiläum. Über 50 Gästen versammelten sich an einem tollen Veranstaltungsort am Brandenburger Tor, der vom Fördervereinsmitglied Axica zur Verfügung gestellt wurde. In seiner Begrüßungsrede hob Olaf Theuerkauf (Vorstand) die Erfolge der Stiftung in den vergangenen 10 Jahren hervor. Es sei viel erreicht worden! Das Thema „Männergesundheit“  werde von den Medien immer häufiger aufgegriffen. Ernüchternd sei jedoch, dass es immer noch Frauenbeauftragte, aber keine Männerbeauftragte in den Unternehmen und Institutionen gebe. Thomas Ballast, Sprecher des Kuratoriums und im Vorstand der Techniker Krankenkasse, bestätigte, dass die Stiftung auch aus Sicht der Krankenkassen einen festen Platz eingenommen hätte.

Kein Jubiläum ohne Ehrung. So auch bei der Stiftung:  Prof. Dr. med. Lothar Weißbach, Gründungsvorstand,  bekam die erste Ehrenmedaille der Stiftung für seine Verdienste und seinen unermüdlichen Einsatz für mehr Männergesundheit. Prof. Dr. Theodor Klotz, Vorstand, hob in seiner Laudatio Weißbachs wichtige Rolle für die Stiftung hervor  und seine Verdienste im Kampf gegen Übertherapie.  Auch die Verdienste von Olaf Theuerkauf als weiteren Gründungsvorstand wurden gewürdigt. Mit seinem Elan und seiner Kraft hätte er die Stiftung vorangetrieben.

Die Stiftung nahm die Jubiläumsfeier zum Anlass ihr neues Schwerpunktthema vorzustellen. In den kommenden Jahren will sie die Jahre vor und während des Übergangs in die Rente genauer betrachten. Dies ist eine Umbruchphase, die insbesondere beim Mann häufig mit gesundheitlichen Risiken einhergeht. In diesem Kontext wurde den Gästen der Dokumentarfilm von Barbara Wackernagel-Jacobs und Lukas Schmid „Sputnik – 30 gewonnene Jahre“ gezeigt, ein Film über die verschiedenen Altersbilder in den USA und in Deutschland. Seit dem 19. Jahrhundert hat sich unsere durchschnittliche Lebenserwartung um 30 Jahre verlängert. Diese gewonnenen Jahre sollten wir in unsere Lebensplanung miteinbeziehen, so Wackernagel-Jacobs. In der anschließenden Diskussion hob sie die Älteren als Gewinn für die Gesellschaft hervor. Sie seien heute oftmals gesünder und aktiver, als noch vor einigen Jahren und würden aufgrund ihrer Erfahrungen auch für Unternehmen wertvoll sein. Allerdings müsse die Politik und auch die Presse stärker auf diese Entwicklung reagieren und die demografische Entwicklung nicht nur als Problem darstellen. Männern sei zu raten, den Übergang in die Rente frühzeitig zu planen und sich über die negativen Effekte, wie  Verlust an sozialen Kontakten und fehlende Aufgaben sowie Anerkennung, bewusst zu werden. Aber auch die Chancen sehen, weiter aktiv zu bleiben und sein Leben zu gestalten.

Für die nächsten 10 Jahre wünschte Thomas Ballast der Stiftung, dass sie weiter so aktiv bleibe, dass das Thema Männergesundheit zunehmend gesellschaftlich akzeptiert ist und Gleichstellungsbeauftragte ganz selbstverständlich auch die männliche Perspektive berücksichtigen. Olaf Theuerkauf äußerte seine Hoffnung, dass bis spätestens 2026 im Familienministerium auch der Mann und seine Interessen einen Platz bekommen.

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