Gunter Neubauer mit der Ehrenmedaille der Stiftung Männergesundheit ausgezeichnet
Im Rahmen des Herbstfestes hat die Stiftung Männergesundheit am 18. November 2025 Gunter Neubauer mit der Ehrenmedaille für seine herausragenden Verdienste um die Förderung der Jungen- und Männergesundheit geehrt.
Mit der Auszeichnung würdigt die Stiftung ein außergewöhnliches, über Jahrzehnte gewachsenes Engagement: Gunter Neubauer hat in Forschung, Praxis und politischer Vernetzung maßgebliche Impulse gesetzt, um die gesundheitliche Prävention und Versorgung von Jungen und Männern zu verbessern. Seine Arbeit hat das öffentliche Bewusstsein für gesundheitliche Risiken, Belastungen und Ressourcen dieser Zielgruppe nachhaltig geprägt.
Als Mitautor grundlegender Studien zur Jungen- und Männergesundheit entwickelte Neubauer früh innovative Konzepte, die neue Perspektiven auf männliche Rollenbilder, Gesundheitskompetenz und Prävention eröffneten. Seine wissenschaftlichen Analysen – etwa zu Sexualaufklärung, Gewaltprävention oder psychischen Belastungen – sind bis heute wegweisend.
Darüber hinaus gelang es Neubauer, zahlreiche Projekte und Netzwerke ins Leben zu rufen, darunter das bundesweite Netzwerk Jungen- und Männergesundheit (seit 2005) und das Kompetenzzentrum Jungen- und Männergesundheit Baden-Württemberg. Durch kontinuierliche Zusammenarbeit mit Kommunen, Landes- und Bundespolitik sowie internationalen Partnern trug er maßgeblich dazu bei, Jungen- und Männergesundheit strukturell zu verankern und in die gesellschaftliche Debatte einzubringen.
Seine Initiativen reichen von regionalen Präventionsprogrammen bis zu europäischen Projekten, die benachteiligte Gruppen in den Blick nehmen und nachhaltige Qualifizierungskonzepte für Fachkräfte bereitstellen. Auch das Thema Suizidprävention bei Männern hat er mit großem Engagement vorangetrieben.
Mit der Ehrenmedaille bedankt sich die Stiftung Männergesundheit bei Gunter Neubauer für seinen unermüdlichen Einsatz, seine konzeptionelle Weitsicht und seine beharrliche Arbeit, die das Leben vieler Jungen und Männer positiv beeinflusst und das Feld der Männergesundheit in Deutschland und Europa entscheidend weiterentwickelt hat.




