Stress und Burnout als Thema für die betriebliche Gesundheitsförderung - Ein gendersensibles Befragungsinstrument identifiziert erste Anzeichen bei Ihren Mitarbeitern

Arbeitsverdichtung, Zeitdruck, geringe Handlungsspielräume, betriebliche Umstrukturierungen oder Mobbing - die Arbeitsbedingungen können zu psychischen Störungen führen. Ihr Anteil als Ursache für Arbeitsunfähigkeit ist in den vergangenen Jahren stark angestiegen. Die Früherkennung depressiver Störungen sollte daher ein wichtiger Bestandteil der betrieblichen Gesundheitsförderung sein. Dabei sollte ein besonderes Augenmerk auf die männlichen Mitarbeiter gelegt werden. Denn sie sind deutlich stärker von berufsbezogenen und arbeitsplatzbezogenen Stressoren belastet als Frauen.  (Quelle: Männergesundheitsbericht 2013 - "Psychische Gesundheit von Männer", Prof. Anne Maria Möller-Leimkühler)

Anzeichen eines Burnouts sind als Warnsignal zu sehen. Beachtet werden sollte, dass Männer oftmals andere Symptome für Burnout oder Depressionen zeigen als Frauen. Dazu gehören z.B. eine erhöhte Reizbarkeit oder aggressives Verhalten. (s. dazu die Ratgeber aus der Wissensreihe Männergesundheit „Depression“ und „Burnout“).

Mit einer gezielten Mitarbeiterbefragung können psychische Belastungen identifiziert werden. Die dafür vorhandenen Depressions-Fragebögen berücksichtigen die speziell männlichen Symptome derzeit jedoch nur sehr unzureichend. Um depressive Störungen bei Männern verlässlicher identifizieren und diagnostizieren zu können, hat Prof. Anne Maria Möller-Leimkühler (Ludwig-Maximilians- Universität München) ein gendersensibles Screening entwickelt und der Stiftung bereitgestellt.

Das gendersensible Stressbarometer beinhaltet u.a. Fragen zu

  • Stresswahrnehmung
  • emotionale und
  • verhaltensbezogene Stressreaktionen.

 

Das Screening wurde sowohl an Männern als auch an Frauen mehrfach getestet und validiert. Mit dem vorliegenden Fragebogen wird das Stressempfinden bei Frauen und bei Männern in gleichem Maße erfasst.

 

 

Angebot der Stiftung

  1. Durchführung und Auswertung einer anonymisierten Mitarbeiter-Befragung
  2. Bereitstellung des Stress-Barometers

 

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