Prof. Dr. med. Lothar Weißbach...

...war Mitbegründer der Stiftung und ihr wissenschaftlicher Vorstand bis Ende 2015. Nach seinem Ausscheiden stand er der Stiftung bis Ende 2016 als Berater zur Seite.

Er studierte Humanmedizin an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, wo er 1972 seine Ausbildung zum Facharzt der Urologie erfolgreich abschloss. Wenige Jahre später habilitierte er und wurde als leitender Oberarzt an die Urologische Universitätsklinik nach Bonn berufen. Mitte der 1980er Jahre führte der Weg des mit diversen Auszeichnungen Geehrten nach Berlin. Im Urban-Krankenhaus leitete er zunächst die urologische Fachabteilung, bis er 1988 als Ärztlicher Direktor die Verantwortung für das gesamte Haus übernahm. Darüber hinaus engagierte er sich in der Berliner Urologischen Gesellschaft und war im Jahr 2000 bis 2002 Präsident der Deutschen Krebsgesellschaft e.V..

Prof. Weißbach war Initiator der HAROW-Studie und setzte sich mit viel Energie für eine stärkere Verbreitung von defensiven Behandlungsmethoden bei Prostatakrebs ein.

An der im Jahr 2013 begonnenen, vom Spitzenverband der Krankenkassen getragenen Prefere Studie hat er als einer von wenigen Wissenschaftlern von Anfang an offene Kritik geübt.

Dr. Stiehler, Prof. Klotz, Prof. Weißbach, Theuerkauf
© Andreas Rausch

Für seinen unermüdlichen Einsatz für mehr Männergesundheit wurde ihm, anlässlich der Jubiläumsfeier am 26. November 2016 zum 10-jährigen Bestehen der Stiftung, die erste Ehrenmedaille der Stiftung verliehen. Prof. Dr. med. Theodor Klotz hob in seiner Laudatio Weißbachs wichtige Rolle für die Stiftung und seinen unermüdlichen Kampf gegen Übertherapie bei Prostatakrebs hervor.


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