Was ist Männergesundheit?

Männergesundheit umfasst diejenigen Dimensionen von Gesundheit und Krankheit, die insbesondere für Männer und Jungen relevant sind.

Gesundheit ist physisches, psychisches und soziales Wohlbefinden, das aus einer Balance von Risiko- und Schutzfaktoren entsteht, die sowohl in individueller, partnerschaftlicher, als auch kollektiver Verantwortung liegen.

Als Schutzfaktoren wirken ein gesunder und achtsamer Lebensstil, Akzeptanz der eigenen Stärken, aber auch Schwächen als Mann, Sinnerfahrung und Lebensfreude, soziale Unterstützung und Anerkennung.

Die Risiko- und Schutzfaktoren sind besonders bei Männern in Abhängigkeit von Bildung, Herkunft, Einkommen und beruflicher Stellung ungleich verteilt.

Die gesundheitlichen Probleme der Männer bedürfen im gesamten Lebenslauf besonderer Präventions- und Versorgungsangebote, die größtenteils noch zu entwickeln sind.

  • Die Definition auf englisch finden Sie hier.

(Diese Definition erarbeiteten folgende Mitarbeiter der Stiftung und Wissenschaftler im Auftrag der Stiftung Männergesundheit am 23. April 2013 in Berlin: Prof. Dr. Doris Bardehle, Prof. Dr. Bernhard Badura, Dr. Winfried Czempiel, Prof. Dr. Martin Dinges, Dr. med. Michael Hettich, Prof. Dr. Anne Maria Möller-Leimkühler, Babak Rafati, Olaf Theuerkauf, Prof. Dr. Lothar Weißbach, Moderation: Prof. Dr. Winfried Zinn)

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